Die Tochter eines italienischen Vaters und einer österreichischen Mutter studierte Gesang und Urgeschichte. Zeit ihres Lebens übt sie beide Berufe auf der Bühne bzw. im Museum mit derselben Leidenschaft aus.

Nach einer klassischen Phase mit Schwerpunkt Mozart wurde zunächst das spanisch-lateinamerikanische Liedrepertoire zu ihrer Spezialität. Die Einsicht, dass  man als Künstlerin auch eine soziale Verpflichtung hat, führte sodann zur intensiven Beschäftigung mit den Texten und Liedern von Mercedes Sosa, Federico Garcia Lorca und Bertolt Brecht. "Denen, die keine Stimme haben, die eigene leihen" wurde zum Motto und grössten Anliegen.

Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit der grossen Schauspielerin Hanna Burgwitz entdeckte Claudia Adrario neben dem gesungenen auch das gesprochene Wort als Bestandteil ihres Bühnenschaffens, begann Programme zu schreiben und Lieder durch eine Geschichte zu verbinden.

Alles, was Brecht ist, die afrikanische Geschichte "Karibu Katoto" und "Ich singe wie die Zikade in der Sonne (spanische und südamerikanische Lieder)" sind seit Jahren erfolgreich.

Mit Andrei Ichtchenko entstand 2009  "Schneewittchen 007", ein märchenhaft unterhaltsames Stück Erzähltheater mit Musik.

Seit 2010 arbeitet Claudia Adrario mit Colette Greder und Andrei Ichtchenko zusammen. Es entstand das Programm "Piaf meets Brecht - wenn Gassigkeit zum Markenzeichen wird".